Vorwort Frühlings-Newsletter JuAr Basel 01/2018

 

Liebe Leserinnen

Liebe Leser

 

JuAr Basel im Frühling 2018; das Jahr nach dem Jubiläum hat Fahrt aufgenommen – und wir beschäftigen uns mit der Zukunft. Wir entwickeln, entstauben, ergänzen unsere Strategien, intensivieren wieder einmal unsere Anstrengungen in Sachen Organisationsentwicklung, richten unsere Aufmerksamkeit auf einen Prozess, der schon seit Jahren läuft, seit er – noch in den Nuller-Jahren – initiiert wurde.

 

Dazu gehören Selbstreflektion, Selbsthinterfragung, dazu gehören auch eine fortwährende Auseinandersetzung mit dem Umfeld, in dem sich unserer Organisation bewegt, die intensive Beschäftigung mit politischen Strömungen und Wetterlagen, die unsere Arbeit beeinflussen können.

 

JuAr Basel ist eine ausserordentlich vielschichtige Organisation, unsere Angebote haben alle über Jahre ihre eigenen Merkmale, ihren eigenen Stil, ihren eigenen und (zum Glück) eigenwilligen Charakter entwickelt. Sie alle sind Sensoren für die Ideen, Anliegen, Bedürfnisse der Basler Jugend, sind fähig, schnell und professionell auf Entwicklungen zu reagieren, können kurzfristig tragfähige Arbeitsmodelle kreieren; Trends erkennen, diese kritisch durchleuchten und sie in ihrer täglichen Arbeit berücksichtigen.

 

Alle haben vor Ort mit verschiedenen Chancen und Problemen zu tun, werden mit unterschiedlichen sozialen Realitäten konfrontiert, doch alle arbeiten im Sinne des gleichen Menschenbilds, teilen eine Vision und eine Mission: Grundsätze, die sorgsam verfasst und umgesetzt wurden, in Teamarbeit, bei deren Einsetzung alle Mitarbeitenden, die dies wahrnehmen wollten – und bei JuAr Basel sind dies viele –, ein Mitspracherecht geltend machen konnten.

 

So unterschiedlich die Jugendarbeit unserer verschiedenen Angebote auch aussehen mag, sie sind doch im Kern verbunden, teilen Werte, Menschenbilder, Arbeitsmethoden, dies alles auf hohem professionellem Niveau, in einem Beruf, der nicht nur ein umfassendes Arsenal an Fähigkeiten verlangt, sondern auch Herz, Empathie und eine tüchtige Portion gesunden Menschenverstand.

 

Gleichzeitig ist unsere materielle Grundlage permanent Verhandlungssache, wir verhandeln mit unseren Partnern beim Kanton, mit Stiftungen, anderen Organisationen, sind dabei immer wieder aufgefordert Nachweise zu erbringen, unserer Arbeit – nach den sich stetig wandelnden und erweiternden Anforderungen der Zeit – zu dokumentieren, zu erklären.

 

Eine Arbeit, die auf allen Ebenen stattfindet, die aber glücklicherweise von einer fähigen, dynamischen Geschäftsführung und einem sehr engagierten kleinen Stab gebündelt und bearbeitet werden. Anders wäre dies heute nicht mehr zu handhaben.

 

So eine dezentrale, vielseitige Organisation ist dann stark, wenn sie über sich selbst und ihre Handlungsfelder genau Bescheid weiss, über Sozialräume, Entwicklungen, Risiken. Dass ist nur möglich, wenn sich alle Elemente, aus denen diese Organisation besteht austauschen, abstimmen, gegenseitig vertrauen und – bezüglich der Ansprüche an die eigene Arbeit – mit den gleichen Massstäben arbeiten, von gleichen Geist erfüllt sind.

 

Und das kann JuAr Basel bieten.  

 

Deshalb sind, in einer Umgebung, die sich ständig bewegt, Strategie- und Organisationsentwicklung unerlässlich, als dynamische Prozesse, die fortwährend laufen, von Zeit zu Zeit aber orchestriert unter die Lupe genommen werden.

 

Und seit einiger Zeit befindet sich JuAr Basel in einer derartigen Phase. Wir werden Sie weiterhin darüber auf dem Laufenden halten.

 

Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Frühling – und viel Spass bei der Lektüre dieses Newletters.

 

Mit freundlichen Grüssen

 

One Love

 

Christian Platz

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