Der colourkey wird schon 30 Jahre alt – in aller Jugendfrische

1989 wurde die famose Basler Karte, die jungen Menschen attraktive und spannende Freizeitangebote günstig oder gar kostenlos zugänglich macht, aus der Taufe gehoben. Initiiert wurde das Angebot damals unter der Federführung der Basler Freizeitaktion (BFA), also der damaligen JuAr Basel. Im Pressetext zur Gründung stand der schöne Satz: «Der colourkey ist (auch finanziell) eine ideale Symbiose zwischen Wirtschaft und Staat, und für die Veranstalter ein ausgezeichnetes Instrument, ihr Wirkungsfeld Jugendlichen näherzubringen».  Im Wesentlichen ist dies bis heute so geblieben.

 

 

 

Vier Träger waren es

 

Vier Träger hatten sich damals zusammengeschlossen, um den colourkey in die Welt zu setzen, nebst der BFA waren dies die Basler Zeitung, der Schweizerische Bankverein, und die Patria Versicherungen. Der damalige BFA-Präsident Christoph Stutz, später Basler Baudirektor, war eine der treibenden Kräfte hinter dem Projekt – und später viele Jahre lang Präsident des Trägervereins des Angebots. Eine Funktion, die nach ihm von Ralph Lewin übernommen wurde, ebenfalls ehemaliger Basler Regierungsrat, der heute noch im Steuerhaus des colourkey wirkt.

 

 

Die Namenssuche

 

Mit der Namenssuche für dieses Projekt-Baby, das damals ein wirklich innovatives Konzept auf der Höhe der Zeit darstellte, derart klug gestaltet, dass es auch heute noch bestens funktioniert, hat man es sich keineswegs einfach gemacht. In den Dokumenten aus jenen Tagen sind hunderte von Vorschlägen aufgelistet, von Lernenden, von der Werbeagentur GGK und von damaligen Vorstandsmitgliedern. Darunter waren Bezeichnungen wie «Clever», «Kadabra», «Chip», «Fun Club», «Blow Up», «Teeny Runner», «Casanova Ticket», «Ratatouille», «Hazienda Club», «Schpasspartout» und viele mehr. Einer dieser Urvorschläge hiess «City-Key», also Schlüssel zur Stadt, daraus hat sich dann – nach einigen Diskussionen – colourkey entwickelt. Auch aus heutiger Sicht eine kluge Wahl.

 

Massiv gewachsen

 

Zehn Jahre später war die Trägerschaft massiv gewachsen, auch die Zahl der Mitglieder sowie der Angebote stetig gestiegen, so war etwa die GGG dazu gestossen, die heute noch an Bord ist. Der colourkey etablierte sich auf hohem Niveau. Und das hat er seither gehalten. Zehntausende von Jugendlichen haben seit der Gründung von attraktiven Angeboten profitiert. Für den «COLOURGUIDE 2019», das aktuelle sechzigseitige Programmheft der Karte, zeichnen acht Trägerorganisationen: Nebst GGG, JuAr Basel und den neu dazu gestossenen Helvetia Versicherungen sind dies Migros Kulturprozent, Muba, Radio Basilisk, Roche, sie alle sind schon seit Jahren dabei. Das Büro des colourkey wird von JuAr Basel besorgt und hat seinen Standort im Bürgerlichen Waisenhaus, seit einiger Zeit wird es von Angela Neumann geleitet. Der Vorstand besteht aus Vertreterinnen und Vertretern der Träger. Eine grosse Herausforderung ist es, die Angebote immer wieder zu aktualisieren, um neue Kurse, Veranstaltungen, Eintrittsermässigungen zu ergänzen. Dafür braucht es kluge Recherchen, ein Gefühl für Dinge, die Jugendliche gerade beschäftigen, sowie ein gerütteltes Mass an Verhandlungsgeschick.

 

Treue Träger

 

Zum zwanzigsten Geburtstag des colourkey hat Gründervater Christoph Stutz das Präsidentenamt niedergelegt. Zum Glück war Ralph Lewin damals bereit, die Nachfolge anzutreten. Inzwischen lenkt er das Angebot seit einer Dekade – wofür wir ihm an dieser Stelle herzlich danken wollen, denn dieses Amt verlangt einiges an Engagement. Lewin: «Wenn ich mir überlege, dass es den colourkey bereits seit drei Jahrzehnten gibt, muss ich schon sagen, dass wir eine sehr treue Trägerschaft haben. Manche  der Firmen und Organisationen sind seit vielen Jahren dabei. Natürlich hat es einige Wechsel gegeben, doch das Engagement der Träger war immer für mehrere Jahre und sehr intensiv mit Mitwirkung im Vorstand.. Dies ist in der heutigen Zeit alles andere als selbstverständlich. Und wenn es einen Wechsel gab, konnten auch wieder neue Träger gefunden werden.»

 

 

 

 

Basler Erfolgsgeschichte

 

Der colourkey ist eine echte Basler Erfolgsgeschichte. Heute umfasst die Karte 200 Angebote, dabei sind Kultur und Sport die tragenden Säulen. Die grösste Veränderung war in den letzten Jahren der Umgang mit der Digitalisierung. Für einige Zeit wurden die Angebote nur noch auf dem Internet präsentiert. Es sah so aus, als hätte der gedruckte «COLOURGUIDE» ausgedient. Bald wurde aber klar, dass viele Jugendliche und Eltern eine handliche Drucksache eben doch bevorzugen, also wird nun zweigleisig gefahren. Und natürlich kann man sich seit einigen Jahren auch mit dem Handy ausweisen. Am 25. August 2019 feiert das Bürgerliche Waisenhaus, wo die Geschäftsstelle von JuAr Basel wirkt, seinen 350. Geburtstag. Der colourkey reiht sich mit seinem 30. Geburtstag in die Feierlichkeiten ein, mit einem Stand, an dem man knifflige Rätsel der beliebten Marke «Room Escape Basel» lösen und ein signiertes FCB-Trikot gewinnen kann, zudem kann man sich natürlich über die Karte und ihre Angebote informieren oder gleich eine colourkey Mitgliedschaft erlangen. Auch am Jugendkulturfestival (JKF) im September wird die Marke colourkey präsent sein.

 

Und wir wünschen unserem colourkey noch weitere dreissig erfolgreiche Jahre. Mindestens!

Feiere mit uns am 25. August 2019! 

 

 

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