Vorwort Sommer-Newsletter JuAr Basel 02/2019

Liebe Leserinnen und Leser

Liebe Freundinnen und Freunde von JuAr Basel

 

Kurz vor den langen Sommerferien, kurz bevor Basel im tiefen Sommerloch versinkt, um danach zweifelsohne in alter Frische wieder aufzutauchen, kommt noch ein Newsletter von JuAr Basel zu Ihnen.

 

Wahrlich, wir hatten im Frühling dieses Jahres einen gut gefüllten Terminkalender.

 

Wir haben an unserer Generalversammlung unsere Vizepräsidentin Salome Hofer verabschiedet, wir danken ihr und wünschen ihr nun – nach vielen Jahren des grossartigen Engagements für unsere Organisation – alles Gute für die Zukunft. Als Nachfolgerin wurde Nicole Amacher in den Vorstand gewählt, ihr danken wir für ihre Zusage und werden sie Ihnen in unserem nächsten Newsletter eingehender vorstellen. Kurze Zeit später hat der Vorstand Waltraud «Waldi» Waibel zur neuen Vizepräsidentin von JuAr Basel gekürt, unsere absolute Wunschkandidatin, eine Legende der Jugendarbeit in unserer Stadt (und darüber hinaus), wir freuen uns darüber, dass sie dieses Amt annimmt.

 

Geprägt war dieses Frühjahr auch von den Finanzverhandlungen mit dem Erziehungsdepartement für die nächsten vier Jahre. Diese gestalteten sich intensiv, es herrschte dabei eine offene Stimmung – und die Gespräche waren von gegenseitigem Respekt, aber auch von harten Diskussionen geprägt. Momentan sieht es so aus, als würden die Resultate für uns doch recht erfreulich aussehen. Wir danken unseren Partnerinnen und Partnern beim Erziehungsdepartement für die Geduld, die sie mit uns, unseren hartnäckigen Forderungen und unseren Anliegen haben.

 

Anlass zur Sorge geben uns leider weiterhin die Entwicklungen in der Dreirosenanlage, wo drei unserer besonders gut besuchten Angebote – ein Jugendzentrum, das RiiBistro und die Freizeithalle – im Kleinbasler Brückenkopf wirken und weben. Dies in einem Umfeld, das immer problematischer wird. Drogendealer und andere schwierige Gruppen treten in der Anlage, die eigentlich für Sport, Spiel und Spass sowie als Grünzone für die Quartierbevölkerung gedacht ist, zunehmend aggressiv auf. Unseren Mitarbeitenden macht die Situation schon seit einiger Zeit schwer zu schaffen, es kommt rund um den Brückenkopf immer wieder zu unschönen Szenen und Auseinandersetzungen, ja sogar zu Drohungen und Gewalt. Zusammen mit der Polizei und anderen Behörden versuchen wir, die Situation zu beruhigen. Dies gestaltet sich alles andere als einfach. Wir können nur weitermachen und hoffen.

 

Dann, am letzten Wochenende vor den Ferien, wurde im St. Johanns-Park wieder der famose Pärkli Jam gefeiert, das grösste Festival, das von einem Angebot der JuAr Basel jährlich organisiert wird. Wieder haben es die Leute vom Badhuesli – zusammen mit vielen Partnerinnen und Partnern – geschafft, ein grossartiges Programm auf die Beine zu stellen, zur Freude der vielen Besucherinnen und Besucher. Ein Höhepunkt im JuAr Basel-Jahreskalender zweifelsohne, der jeweils in hochgradig partizipativer Weise auf die Beine gestellt wird. So darf, so soll, so muss das sein! Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Festivals beigetragen haben. 

 

Nun bleibt mir, Ihnen allen einen wunderbaren Sommer zu wünschen.

 

Beste Grüsse und

 

One Love

 

Christian Platz, Präsident JuAr Basel