Vorwort Winter-Newsletter JuAr Basel 12/2019


Liebe Leserinnen und Leser

Liebe Freundinnen und Freunde von JuAr Basel

Ein Jahrzehnt endet, in wenigen Tagen ist es so weit. Im Dezember ist es an der Zeit, das Vergangene heimzubringen, einzuordnen und einen Moment innezuhalten, bevor es wieder losgeht. Für JuAr Basel war 2019 ein intensives Jahr...

Getrocknete Realitäten und taufrische Geschichten

Es stand zum Beispiel im Zeichen der Finanzverhandlungen mit dem Kanton für die nächsten vier Jahre. Das ist ein Vorgang, der für uns immer mit Zittern und Zagen verbunden ist. Können wir unsere 18 Angebote weiterführen wie bisher? Können wir unsere Offene Jugendarbeit stetig weiterentwickeln, für die Tausende von jungen Nutzerinnen und Nutzern, die sie regelmässig besuchen? Oder müssen wir Abstriche machen, Federn lassen, Einbussen in Kauf nehmen? Momentan sieht es gut aus, wir werden unser Niveau wohl vorläufig halten können.

Immer, wenn man mit staatlichen Instanzen verhandelt, stehen heutzutage vor allem Abstrakta im Vordergrund: Erfassungen, Zahlen, Statistiken und Derivate derselben, die zunehmend komplizierter werden.

Wenn ich mich (zu) lange mit diesen Dingen befasse, kommen sie mir immer wie getrocknete Realität vor. Ja, getrocknete Äpfel haben durchaus ihren Wert, aber sie lassen uns den Biss, den Geschmack und den Saft eines frischen Apfels nicht einmal mehr erahnen.

Dann fällt mir ein, dass der Alltag von JuAr Basel eigentlich aus unzähligen Geschichten besteht, die sich jeden Tag ereignen. Taufrische Geschichten, in deren Mittelpunkt junge Menschen stehen, Geschichten, die junge Leben prägen, die dereinst zu Lebenserinnerungen werden, schöne, fröhliche, traurige Geschichten. Unsere Organisation bringt, durch die quicklebendige Natur ihres Metiers, jeden Monat so viele spannende Geschichten hervor, dass man ein sehr dickes Buch schreiben müsste, um sie alle adäquat abzubilden.

Offene Jugendarbeit ist nicht statisch, sie ist flink und beweglich. Wer in diesem Metier arbeitet, tut dies mit Hirn, Hand und Herz.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter agieren mit hoher Professionalität, aber auch mit Hektoliterweise Herzblut, Tag für Tag. Anders kann man diesen herausforderungsreichen Job nicht machen. Als Präsident von JuAr Basel kann ich sie nicht genug dafür bewundern – ich danke Euch allen von Herzen für Euren Einsatz, der den Jugendlichen und jungen Erwachsenen dieser Stadt zugute kommt: You are the best!

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, empfehle ich den letzten Newsletter dieses Jahrs von JuAr Basel zur Lektüre – und natürlich wünsche ich Ihnen von Herzen frohe Feiertage sowie einen gesegneten Übergang ins nächste Jahr.

Hoffentlich sind Ihnen auch noch einige Momente des Nachdenkens und Reflektierens vergönnt, bevor es so weit ist.

Beste Grüsse und

One Love

Christian Platz, Präsident JuAr Basel

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